
Zusammenfassender Auszug aus: Das grosse Lexikon der Astrologie, 2001, Seite 79 82
Die Beobachtung des Sternenhimmels ist vermutlich so alt wie die Geschichte der Menschheit. Dabei ging es nicht nur um den erhanen Anblick, dem sich noch heute selbst rationale Geister nicht entziehen können. Sonne, Mond und Fixsterne und Planeten waren schon immer wichtige Orientierungspunkte für das Bedürfnis der Menschheit, seinen Platz im Univesum zu bestimmen und sich mit dessen Kräften auszusöhnen.
Die ältesten sicheren Spuren der Astrologie lassen sich bis etwa 2500 Jahre vor unserer Zeitrechnung in Mesopotamien zurückverfolgen. Träger der Kulturen waren die Sumerer und Babylonier. Europäische Zeugnisse der frühen Himmelsbeobachtung wie Stonehenge in England lassen vermuten, dass man sich auf die Sonne konzentrierte.
Es scheint so, dass Menschen schon früh anhand der Himmelsbeobachtungen gewisse Zyklen erkannten. Die älteste uns bekannte Ephemeride (Tabelle zur mathematisch genauen Bestimmung einer Planetenposition zu einem bestimmten Zeitpunkt), stammt aus dem Jahr 1970 vor Christus